Probleme mit Karies?

Wenn man sagt, dass man Karies hat, verstehen viele Menschen unter diesem Begriff, dass man ein „Loch im Zahn“ hat. Dies ist aber nicht ganz richtig...

Denn tatsächlich handelt es sich bei Karies um eine Entkalkung (Demineralisierung) der harten Zahnsubstanz, also des Zahnschmelzes. Verantwortlich dafür sind säurebildende Bakterien. Wird dieser Prozess nicht früh genug gestoppt, kommt es in weiterer Folge zu dem oben bereits erwähnten Loch im Zahn.

Arten von Karies

Je nachdem wie viel Zahnsubstanz durch die Bakterien bereits zerstört wurde, unterscheiden Zahnmediziner zwischen verschiedenen Arten von Karies. Befindet sich der Zahn im Stadium einer beginnenden Entkalkung, nennt man diesen Zustand Initialkaries. Ist die Oberfläche des Zahnes bereits defekt, spricht man von etablierter Karies. Neben diesen 2 Hauptstadien unterscheidet man 4 weitere Stufen:

  • Caries superficialis: Defekt im Schmelz (erste Schicht des Zahnes)
  • Caries media: Defekt bis zum Dentin (zweite Schicht des Zahnes)
  • Caries profunda: Defekt in allen Schichten (bis zu den Nerven vorgedrungen)
  • Caries sicca: Karies kommt zum Stillstand

Was wird gemacht, wenn einmal Karies festgestellt wird?

Entdeckt man Karies noch im Frühstadium, kann es manchmal genügen die Art der Mundhygiene zu verbessern und auf zuckerreiche Ernährung zu verzichten. Leider wird Karies oft erst in späteren Stadien entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt muss Ihr Zahnarzt ran. Hier wird dann mit einem kleinen Bohrer (keine Angst!) die beschädigte Stelle entfernt. Das entstandene Loch wird nun mit einer Füllung gestopft, welche Plombe genannt wird.

Ursachen von Karies

Karies beruht auf einem Zusammenspiel zwischen säurebildenden Bakterien, schlechter Zahnhygiene und zuckerreicher Ernährung. Aber auch der Speichel und das Immunsystem selbst spielen eine wesentliche Rolle.

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