Qualifizierter Kieferorthopäde
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie (EU)
Vertragskieferorthopäde für "Gratis-Zahnspange" & Privat
Behandlung aller Arten von Zahn- und Kieferfehlstellungen
Als qualifizierter Kieferorthopäde habe ich mich auf die Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen spezialisiert. Eine Zahnfehlstellung liegt dann vor, wenn mehrere Zähne (oder auch nur ein einzelner Zahn) im Ober- oder Unterkiefer schief stehen oder gedreht sind bzw. nicht an der vorgesehenen Stelle herauswachsen (verlagerte Zähne).
Bei einer Kieferfehlstellung ist allgemein die Form des Kiefers beeinträchtigt. So kann z.B. der Oberkiefer zu schmal oder die Lage der Kiefer zueinander nicht korrekt sein. Zudem kommt es im Zusammenhang mit Kieferfehlstellungen oftmals zu einer vorzeitigen Abnutzung der Kiefergelenke.
Zahn- und Kieferfehlstellungen können in vielen Fällen zu funktionellen und ästhetischen Einschränkungen führen. Zudem sind sie mit einem erhöhten Risiko für Karies und Parodontitis verbunden, da z.B. unregelmäßig angeordnete Zähne oft schwer zu pflegen sind.
Finden Sie anbei eine Übersicht über die häufigsten Fehlstellungen:
Beim Überbiss, auch als Prognathie bezeichnet, ist der Oberkiefer im Verhältnis zum Unterkiefer zu groß. Somit liegen die oberen Zähne vor den unteren Zähnen. In wenigen Fällen kann die Fehlbildung so stark sein, dass die Oberlippe spannt und die Betroffenen ihren Mund nur mühsam oder auch gar nicht schließen können.
Bei einem Vorbiss, der auch als verkehrter Überbiss, Progenie oder Bulldogbiss bezeichnet wird, ist entweder der Oberkiefer im Verhältnis zum Unterkiefer zu kurz oder umgekehrt der Unterkiefer im Verhältnis zum Oberkiefer zu lang.
Von einem offenen Biss spricht man, wenn zwischen Ober- und Unterkiefer Lücken trotz geschlossener Zahnreihen bestehen. Beim Zusammenbeißen der Zähne bleibt eine leichte Öffnung, die u.a. das Sprechen oder Kauen behindert. Der offene Biss kann entweder im Vorder- oder Seitenzahnbereich auftreten. Durch einen offenen Biss kann es in manchen Fällen auch zu einem erschwerten Schließen der Lippen kommen.
Beim Tiefbiss handelt es sich um eine Sonderform des Überbisses. Dabei werden die Frontzähne des Unterkiefers fast vollständig von jenen des Oberkiefers verdeckt. In manchen Fällen können sogar die Unterkieferzähne in den Oberkiefergaumen beißen. Beim Deckbiss sind die Schneidezähne des Oberkiefers zusätzlich nach innen gekippt.
Ein Kreuzbiss liegt dann vor, wenn die Seitenzähne nicht korrekt aufeinander beißen. So können z.B. die Seitenzähne im Oberkiefer zu weit nach innen oder jene im Unterkiefer zu weit nach außen stehen.
Der Kreuzbiss kann u.a. durch einen zu frühen oder späten Zahndurchbruch sowie Wachstumsstörungen verursacht werden. Bei einem Kreuzbiss ist oft die Kaufunktion oder auch die Sprachentwicklung des Kindes beeinträchtigt. Zudem können sich Zähne und Kiefergelenk frühzeitig abnutzen.
Von einer Mittellinienverschiebung spricht man, wenn die Mittellinie von Ober- und Unterkiefer nicht mit der Gesichtsmitte übereinstimmt. Zudem können bei einer Mittellinienverschiebung die Zähne nicht korrekt ineinander beißen.
Ein Engstand kann z.B. durch zu große Zähne in einem zu kleinen Kiefer entstehen. Umgekehrt können auch die Zähne im Verhältnis zur Kieferform zu klein sein. Der vorzeitige Verlust von Milchzähnen führt ebenfalls oft zu Platzproblemen. Engstände treten in vielen Fällen im Frontzahnbereich auf. Für eine maßgeschneiderte Therapie sind das Alter des Patienten und die Ausprägung der Fehlstellung entscheidend.
Eine kleine Zahnlücke oder Diasthem z.B. im Frontzahnbereich stellt in vielen Fällen ein rein ästhetisches Problem dar. Verloren gegangene Zähne hingegen sollten ehestmöglich behandelt werden, da u.a. die Nachbarzähne in die Zahnlücke kippen können. Zudem können nicht behandelte Zahnlücken Kiefergelenksprobleme auslösen.
Ein retinierter Zahn ist ein Zahn, der im Kieferknochen verbleibt, obwohl das Wurzelwachstum bereits abgeschlossen ist. Zudem gilt ein Zahn als retiniert, wenn er nicht zum ungefähren physiologischen Durchbruchszeitpunkt in der Mundhöhle erscheint. Manchmal sind retinierte Zähne als Vorwölbung tastbar. Ein teilweise durchgebrochener Zahn wird als teilretiniert bezeichnet.
Das menschliche Gebiss besteht im Normalfall aus zweiunddreißig Zähnen. In dieser Zahl sind die vier Weisheitszähne inkludiert. Mit dem Wort Nichtanlage wird das Fehlen eines oder mehrerer Zähne bezeichnet. Am häufigsten fehlen die bereits erwähnten Weisheitszähne. Eine Nichtanlage von Zähnen ist in den meisten Fällen genetisch bedingt.

Leiden auch Sie unter einer Zahn- bzw. Kieferfehlstellung? Dann setzen Sie sich mit mir in Verbindung! Ich nehme mir für ein ausführliches Beratungsgespräch und eine genaue Diagnostik ausreichend Zeit und erstelle einen für Sie maßgeschneiderten Therapieplan!

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